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So machen Sie Ihre Buchungsseite startklar: welche Vorlage, welche Fotos und wie viel Text
Sechs Vorlagen, eine Farbe und eine Galerie. Wie Sie je nach Angebot und vorhandenen Fotos wählen, welche Fotos Sie mit dem Handy machen sollten und warum zu viel Text der häufigste Fehler ist.
Die erste Entscheidung beim Einrichten Ihrer Buchungsseite sind nicht die Öffnungszeiten und nicht die Preise. Es ist die Frage, wie die Seite aussieht. Und genau da bleiben viele hängen: Sie probieren alle sechs Vorlagen aus, drei gefallen ihnen, sie können sich nicht entscheiden und lassen die erste stehen. Oder schlimmer: Sie wählen die, die ihnen selbst am besten gefällt, und nicht die, die für den Kunden am besten funktioniert, der um elf Uhr abends vom Handy aus einen Termin sucht.
Die Vorlage ist keine Dekoration. Sie entscheidet, wie oft jemand mit dem Finger wischen muss, bis der Buchen-Button erscheint, und ob Ihre Fotos dabei helfen oder im Weg stehen.
Die sechs Vorlagen, in je einem Satz
Calendace bietet sechs Vorlagen, und unter der Haube tun alle dasselbe: dieselben fünf Buchungsschritte, dieselben Öffnungszeiten, dieselben Leistungen. Was sich ändert, ist, wo die Dinge stehen und wie viel Gewicht das Bild bekommt.
- Classic. Kopfbereich mit Ihrem Foto, darunter der Name und die Leistungen. Die Vorlage für “bitte nicht kompliziert”.
- Minimal. Fast ohne Bild. Name, Leistungen, Button. Der schnellste Weg zur Buchung.
- Compact. Alles auf einem Handybildschirm: Daten, Leistungen und Button ohne Scrollen.
- Split. Geteilter Bildschirm: Das Foto nimmt die eine Hälfte ein, die Informationen die andere.
- Editorial. Große Schrift, Luft, Text mit Präsenz. Wirkt wie ein Magazin.
- Showcase. Die Galerie gibt den Ton an. Erst große Fotos, dann die Leistungen.
Welche Vorlage für welches Geschäft
Die kurze Regel: Je mehr Ihre Arbeit über das Auge verkauft wird, desto mehr Gewicht sollte das Foto haben. Je mehr über Vertrauen oder Bequemlichkeit, desto weniger.
Barbershop oder Friseursalon im Viertel. Der Kunde weiß, was er will, kommt alle drei Wochen und sucht nur den freien Termin. Compact oder Minimal. In zwanzig Sekunden gebucht. Mehr dazu auf der Seite für Barbershops.
Nägel, Kosmetik, Wimpern. Hier verkaufen die Fotos. Eine gut fotografierte Maniküre sagt mehr als jede Leistungsbeschreibung. Showcase, wenn Sie zehn gute Fotos haben; Split, wenn es zwei oder drei sehr gute sind.
Tattoos. Showcase, ohne zu zögern. Niemand bucht ein Tattoo, ohne die Arbeiten gesehen zu haben. Hier ist die Galerie das Geschäft, wie wir auf der Seite für Tattoo-Studios erklären.
Physiotherapie, Psychologie, Therapien. Das Gegenteil. Der Kunde will keine Fotos von Liegen sehen; er will wissen, wer ihn behandelt, und die Buchung soll einfach und diskret sein. Classic oder Editorial, mit einem Foto von Ihnen und wenig Text.
Spa oder großes Kosmetikstudio. Editorial oder Split. Beide strahlen Ruhe aus und haben Platz für ein Foto der Räume.
Wenn Sie zwischen zwei Vorlagen schwanken, nehmen Sie die mit weniger Elementen. Wechseln können Sie später jederzeit, und der Kunde merkt den Vorlagenwechsel nicht: Er merkt nur, ob er den Button schneller oder langsamer findet.
Welche Fotos Sie machen sollten
Sie brauchen keinen Fotografen. Sie brauchen eine halbe Stunde, das Handy und Tageslicht.
Immer natürliches Licht. Leuchtstoffröhren aus, Rollo hoch, und stellen Sie sich mit dem Rücken oder seitlich zum Fenster. Fotos unter Röhrenlicht werden gelb oder grünlich, und kein Filter bekommt das ganz weg.
Der Raum, sauber und leer. Ein Foto vom Stuhl oder von der Liege ohne herumliegende Handtücher, ohne den Produktwagen, ohne irgendjemandes Handy darauf. Einmal wischen, alles Überflüssige weg, abdrücken.
Die Arbeit, aus der Nähe. Ein fertiger Haarschnitt, frisch gemachte Nägel, ein verheiltes Tattoo. Nah dran, neutraler Hintergrund, kein Produktlogo im Vordergrund.
Vorher-nachher, mit Erlaubnis. Das sind die überzeugendsten Fotos und zugleich die heikelsten. Fragen Sie den Kunden vor dem Foto, nicht danach, und sagen Sie ihm, wo es erscheinen wird. Wenn das Gesicht nicht zu sehen sein soll, fotografieren Sie nur die Arbeit. Wenn er Nein sagt, dann Nein.
Sie und Ihr Team. Ein Foto von jedem Mitarbeiter, lächelnd, mit dem Salon im Hintergrund. Für Physiotherapie, Psychologie und Therapien ist das das wichtigste Foto überhaupt, weil es die Frage “Wer behandelt mich?” beantwortet.
Mit sechs bis acht guten Fotos haben Sie eine Galerie für jede Vorlage. Mit zweien wählen Sie eine Vorlage, die nicht von der Galerie abhängt.
Die Farbe
Die Themenfarbe ist eine einzige Farbe und landet auf den Buttons und in den Details. Wenn Sie ein Logo haben, nehmen Sie die Logofarbe. Wenn nicht, eine, die sich von Ihren Fotos abhebt: Ist der Salon weiß und Holz, ein dunkles Grün oder ein Blau; ist er schwarz und Neon, dann das Neon.
Vermeiden Sie sehr helle Farben, denn der Buchen-Button muss zu sehen sein. Und prüfen Sie die Seite auf dem Handy bei niedriger Helligkeit, bevor Sie die Farbe endgültig übernehmen.
Der Klassiker unter den Fehlern: zu viel Text
Die Buchungsseite ist nicht Ihre Website. Sie ist der Ort, an dem jemand einen Termin will, fast immer vom Handy aus und oft abends. Jeder Absatz zwischen dem Namen des Salons und dem Buchen-Button ist ein Absatz, den diese Person mit dem Finger wegwischen muss.
Was hingehört:
- Name und eine Zeile dazu, was Sie tun: “Barbershop in der Kölner Innenstadt. Haarschnitt, Bart und Rasur”.
- Adresse und Öffnungszeiten.
- Leistungen mit Preis und Dauer. Keine dreizeiligen Beschreibungen: “Haarschnitt + Bart, 40 Min., 22 €” reicht.
Was zu viel ist: die Geschichte Ihrer Eröffnung, die Philosophie des Studios, die Liste der Marken, mit denen Sie arbeiten, das Kleingedruckte zu den Regeln. All das hat seinen Platz auf Ihrer Website oder auf Instagram. Hier nicht.
Ein schneller Test: Öffnen Sie Ihre Seite auf dem Handy und zählen Sie, wie oft Sie wischen, bis Sie beim Buchen-Button sind. Sind es mehr als zwei Mal, ist etwas zu viel.
Vor dem Veröffentlichen
- Öffnen Sie die Seite auf Ihrem Handy und auf dem von jemandem aus dem Team.
- Buchen Sie einen Testtermin von Anfang bis Ende, und stornieren Sie ihn.
- Sehen Sie sich die Fotos auf dem kleinen Bildschirm an: Was am Computer gut aussieht, wird auf dem Handy manchmal ungünstig beschnitten.
- Prüfen Sie, ob die Farbe des Buttons auf dem Kopfbild lesbar ist.
- Streichen Sie die Hälfte des Textes, den Sie geschrieben haben. Fast immer ist er zu viel.
Die Vorlage wechseln Sie in einer Minute im Dashboard, Galerie und Farbe ebenso. Was sich nicht so schnell ändert, ist die Gewohnheit des Kunden: Wenn er beim ersten Besuch bucht, ohne nachzudenken, kommt er wieder. Wenn er suchen muss, ruft er beim nächsten Mal an.